Aus meinem Buch

Wenn man beginnt weniger Schlaufen zu öffnen, wird das Leben einfacher. Und wenn man die «richtigen» Schlaufen öffnet, also die, die vom Höheren Selbst unterstützt werden, dann wird das Leben wesentlich. Denn mit Einfachheit ist nicht gemeint, sich aus dem Leben hinauszuziehen und gar keine Schlaufen mehr zu öffnen und so der Welt die eigenen Gaben, Talente, sich selbst vorzuenthalten. Das ist es nicht. Das darf es nicht sein. Da fühlten wir uns bald unerfüllt. Es gilt, das Wesentliche zu tun und das Unwesentliche wegzulassen. So kann das Wesentliche aufblühen und uns selbst und die Welt bereichern.

Scharka Cernochova

verfasst am 20.11.2019

Der Sinn

Ich sehe immer wieder so viel Schmerz, weil ein Mensch seinen Lebenssinn "noch nicht gefunden" hat. Dieser Schmerz mag nicht kleiner werden, wenn jemand dann erzählt, wie ihn der Sinn dann plötzlich, nach langem Ringen, gefunden hat. Hei: Ist es nicht Zeit, dieses Ringen zu beenden und sich endlich selber einen Sinn zu geben statt weitere Jahre darauf zu hoffen, dass er sich offenbart? Wir sind doch keine Opfer. Wem wollt ihr überhaupt die Macht über euch einräumen, euch einen Sinn vorzuschreiben. Damit macht ihr euch klein. Hier und heute: Mein Sinn ist es Leuchtturm zu sein. Und dann, wenn ich (noch oder wieder) keiner bin, zum Leuchtturm zu werden, um dann wieder Leuchtturm sein zu können. Das ist der Sinn, den ich mir selber gegeben habe.
Nur auf dieser selbstbestimmten Basis arbeite ich mit meinen Klient*innen.

Scharka Cernochova

verfasst am 09.10.2019

Gelassenheit

Gleichgültigkeit mag einen zum Verwechseln ähnlichen Geschmack haben wie Gelassenheit. Die Bewusstseinsfrequenz liegt aber meilenweit auseinander. 
 
Scharka Cernochova

verfasst am 01.09.2019

Die drei Siebe

Zum weisen Sokrates kam einer und sagte: "Höre, Sokrates, das muss ich dir erzählen!"
"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die 3
Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.
"Ja, guter Freund! Lass sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die 3 Siebe
hindurchgeht: Das erste ist die Wahrheit. - Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft,
ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es jemanden erzählen und..."
"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft. - Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was
du mir erzählen willst, gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm", unterbrach ihn der Weise, "so lasst uns auch das dritte Sieb noch anwenden. - Ist
es notwendig, dass du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht ..."
"Also”, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist, so lass
es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

verfasst am 28.07.2019

Das Recht zu sein

Allein, dass wir aus der Quelle geschwuppst sind und uns verdichtet haben, bis wir uns in einen menschlichen Körper inkarnierten, gibt uns das Recht, zu sein. Lassen Sie sich dieses Recht von niemandem ausreden, am wenigsten von Ihnen selbst. Sie haben das Recht hier zu sein. Das Recht zu sein. Nicht das Recht alles zu tun was Ihnen beliebt, denn die anderen haben auch das Recht zu sein, und das gilt es zu respektieren. Sie sind aus der Quelle, aus der Einheit geschwuppst und sind also da. Mit einem Ich-Bewusstsein, das Sie in der Einheit nicht hatten. Denn ich kann nur «ich» sagen, wenn ich mich von etwas anderem unterscheide. Und dieses andere ist ein Zweites, also nicht mehr EINheit, nicht mehr eins. Sobald ich mich also als ein Individuum wahrnehme, bin ich nicht mehr in der Quelle, der Einheit. Umgekehrt, wenn ich wieder in die Einheit eintrete, höre ich auf zu existieren. Deshalb sagen die Mystiker, dass das Höchste Nichts ist. Nichts oder Alles. Denn dieses Nichts birgt das Potenzial für alles. Aus diesem Nichts ist alles hervorgetreten, was in irgendeiner Form der Verdichtung für uns sichtbar und wahrnehmbar ist. 

Scharka Cernochova

verfasst am 23.05.2019

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